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Unser Leitbild

  1. Einige Angaben und Zahlen
  2. Unser Menschenbild
  3. Unsere Pflege und Betreuung
  4. Unser Team
  5. Unsere Zusammenarbeit und Weiterentwicklung

1. Einige Angaben und Zahlen

Unsere Sozialstation wurde am 1.1.1979 gegründet. Träger ist der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V.
Das erste Team bestand aus 3 Krankenschwestern, einem Krankenpfleger und einer Dorfhelferin. Heute bilden die Leiterin, die stellvertretende Leiterin, weitere 13 examinierte Pflegefachkräfte, davon 2 Ordensschwestern, 5 Schwesternhelferinnen, die auch für die hauswirtschaftliche Versorgung zuständig sind, zwei Fahrer für "Essen auf Rädern" und zwei Verwaltungsmitarbeiterinnen das Team der Caritas-Sozialstation.

 

Unser Einzugsgebiet ist die Stadt Papenburg / Ems, die Samtgemeinde Rhede / Ems und einige angrenzende Gemeinden in Ostfriesland. Papenburg hat ca. 35.000, die Samtgemeinde Rhede etwa 4000 Einwohner; ca. 2/3 der Bevölkerung in diesem Einzugsgebiet sind katholische Christen. Die große Mehrheit der Bevölkerung in Ostfriesland sind evangelische Christen.
Unter einem Dach mit Beratungsdiensten des Caritasverbandes befindet sich unser Dienstsitz in zentraler Lage der Stadt Papenburg. Zu weiteren sozialen Diensten und Einrichtungen pflegen wir gute Verbindungen.

2. Unser Menschenbild

Grundlage unseres Handelns ist das christliche Menschenbild, überliefert in der biblischen Botschaft.
Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes, in seiner Einmaligkeit von ihm angenommen und geliebt. Hieraus leitet sich die Würde des Menschen ab. Krankheit und Behinderung können sie nicht einschränken, sie ist unabhängig von Alter, Herkunft, Religionszugehörigkeit und Leistung.
Jeder Mensch ist eine Einheit von Leib, Seele und Geist. Sterben und Tod gehören zum Leben des Menschen.
Wir begleiten schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen. Dies führt uns auch zu einer Auseinandersetzung mit unserem eigenen Leben; im Glauben suchen wir Zuversicht und Kraft.
Mit Respekt, Wertschätzung und Sensibilität begegnen wir den Menschen.

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3. Unsere Pflege und Betreuung

 

Hilfe beim Anziehen

Wir pflegen und betreuen Menschen in ihrer häuslichen Umgebung.
Grundlage ist das Pflegekonzept von Monika Krohwinkel, das die Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) in den Mittelpunkt stellt und hieraus den Pflegebedarf ableitet.
Unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen setzen wir unsere fachliche Kompetenz zur Erhaltung und Verbesserung ihrer Lebensqualität ein.
Eine vertrauensvolle pflegerische Beziehung zum einzelnen Patienten stellen wir durch die kontinuierliche Verantwortung einer Pflegefachkraft her.
In unseren regelmäßigen Dienstbesprechungen reflektieren wir unsere Arbeit. Durch Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen halten wir uns auf dem neuesten fachlichen Stand.
Palliativpflege und gerontopsychiatrische Pflege, Wundbehandlung und Wundberatung gehören zu unseren spezialisierten Angeboten .
Um soziale Kontakte zu fördern und Angehörige zu entlasten, bieten wir verschiedene Angebote an.
Wir vertreten pflegende Angehörige bei Bedarf in Form von "Verhinderungspflege"; wir übernehmen die "Betreuungspflege". Für Angehörige und interessierte Gruppen führen wir Schulungen durch.
Wir vermitteln Hausnotrufsysteme und bieten den Pflegenotruf "24-Stunden täglich" an. Unser "Mobiler Essensdienst" liefert täglich frisch zubereitete Mahlzeiten.
Ausgehend von unserem Selbstverständnis, unter Berücksichtigung der vorgegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen einerseits und der besonderen Erwartungen an uns als kirchliche Sozialstation andererseits, gestalten wir unseren Pflegealltag.

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4. Unser Team

Da wir in der Pflege und Betreuung als Einzelne tätig sind, hat das Gesamtteam für uns eine große Bedeutung.
Zur Abstimmung der täglichen Arbeitsabläufe innerhalb unserer kleinen regionalen Pflegeteams und mit der Leitung nutzen wir das Telefon.
In unserem Team erfahren wir über die fachliche Seite hinaus Rückhalt und Gemeinsamkeit mit der Leitung und untereinander.
Wir schätzen unser Grundklima; es ist durch Offenheit, Kollegialität und Loyalität geprägt. Motivation und Freude an unserer Arbeit werden hierdurch gestärkt. Als Menschen mit unseren individuellen Prägungen und Erfahrungen bemühen wir uns um Verständnis im Miteinander, in Konflikten um einen fairen Umgang.
Probleme, Grenzerfahrungen und persönliche Wünsche werden untereinander ernst genommen und von der Leitung aufgegriffen. Gemeinsame Unternehmungen wie z.B. unsere Weihnachtsfeier, ebenso die jährliche Maiandacht mit geselligem Beisammensein und die gemeinsame Adventsfeier, zu denen wir unsere Patienten und deren Angehörige einladen, stärken unser menschliches Miteinander.

5. Unsere Zusammenarbeit und Weiterentwicklung

Unsere Pflege erfordert ein hohes Maß an Zusammenarbeit innerhalb der Sozialstation und mit unseren Partnern im Gesundheitssystem und im Sozialbereich.
Wir arbeiten zusammen mit Einrichtungen der Kranken- und Altenhilfe, dem St.-Lukas-Heim als großer Einrichtung der Behindertenhilfe, mit Ärzten, mit Kranken- und Pflegekassen und Trägern der Sozialhilfe.
Als Caritas-Sozialstation gehören wir zum Netz des Caritasverbandes und seiner Fachverbände, z.B. Sozialdienst katholischer Frauen und Männer e.V. und Malteser-Hilfsdienst, mit einem breiten Spektrum an Sozial- und Beratungsdiensten. Hierdurch können wir viele weitergehende Hilfen vermitteln.
In der Fachgruppe der 12 Sozialstationen in Trägerschaft des Diözesancaritasverbandes arbeiten wir ebenso mit wie im Kreis aller Sozialstationen in katholischer Trägerschaft im Bistum Osnabrück.
Wichtig ist uns auch die Zusammenarbeit mit ehren- und hauptamtlichen Personen und Gruppen der Kirchengemeinden, mit denen wir ein Netzwerk der Hilfe bilden.
Als Umsetzung des Leitbildes wollen wir unsere Angebote in der Pflege und Versorgung wie z.B. Palliativpflege, Wundmanagement und Betreuungsangebote verstärken und erweitern.

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