Die Geschichte der Sozialstation Herzlake
Nach dem 1. Weltkrieg wurde in der Gemeinde Herzlake der Ruf nach ortansässiger Pflege immer deutlicher. Dieses bedingte auch die Tatsache, dass die Entfernungen nach Löningen, Haselünne oder Holte bei den damaligen Verkehrsverhältnissen ziemlich groß waren. Da es zu der Zeit nicht möglich war, einen Arzt für Herzlake zu gewinnen, bot sich der Kirchengemeinde die Möglichkeit, eine Krankenpflegestation in Herzlake einzurichten. Zu diesem Zweck wurde dass von dem Rentner Hermann Wolken der Kirchengemeinde vermachte Haus in -damals- Bakerde, gegenüber der Hasebrücke genutzt. Im Jahre 1929 wurde dieses Haus für die Erfordernisse als Schwesternwohnung und Krankenstation umgebaut. Anfang 1930 war der Umbau vollendet.
