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Josef Moß
Caritasverband für die Diözese Osnabrück e. V.
Knappsbrink 58
49080 Osnabrück
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Telefax: 0541 34978-4165
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Demografische Wandel stellt den Bereich Altenhilfe vor großen Herausforderungen

 

Diözese Osnabrück / Königsgrätz. Der demographische Wandel stellt mit alle seinen Facetten der sozialpolitischen Entwicklung den Bereich der Altenhilfe vor erhebliche organisatorische, strukturelle, inhaltliche und mentale Herausforderungen. Mit dieser Entwicklung ist Deutschland nicht allein in Europa. In vielen europäischen Staaten verlaufen die Entwicklungen und sozialstrukturellen Veränderungsprozesse parallel bzw. zeitlich versetzt ab. Kennzeichnend für diese Veränderungsprozesse ist vor allem, die gesellschaftliche Partizipation älterer Menschen, die Übernahme neuer Verantwortungsrollen, die Konsequenzen einer verbesserten (Schul-) Bildung und eine verbesserte Infrastruktur im Gesundheitswesen, die bereits heute die Vorraussetzungen für ein positives Altern des Einzelnen darstellt.
Bedingt durch den demographischen Wandel und den damit verbundenen Problemen haben sich in den letzten Jahren alternative Versorgungsformen wie z.B. ambulant betreute Wohngemeinschaften entwickelt, die Pflege und Betreuung von stationären in den ambulanten Sektor verlagert. Auch durch die vielfach geforderte Öffnung der stationären Einrichtungen in den Sozialraum (Quartier) gibt es vermehrte Angebote.
Es ist abzusehen, dass sich die "Ambulantisierung" der Versorgung fortsetzen wird. Hinter einer Ambulantisierung steht allerdings nicht nur der Ausbau der ambulanten Pflege- und Betreuungsstrukturen, sondern auch eine Flexibilisierung der Versorgung durch die Überwindung der Schranken zwischen ambulant und stationär. Es ergeben sich Chancen durch den Ausbau und die konsequente Vernetzung der Angebote, eine Angebotsvielfalt und ein niedrigschwelliges, wohnortnahes Versorgungs- und Betreuungsangebot, das durch eine Vernetzung nach außen charakterisiert wird.
Der Blick in andere europäische Länder mit ihren Versorgungs- und Betreuungssystemen (inklusive des Themas Finanzierungsmöglichkeiten in der Altenhilfe) und in die jeweils zugehörigen Konzepte ist eine weitere externe Synergie, die man im Sinne einer Austauschbörse bzw. einen Austauschforum nutzen und aufbauen könnte. Unter dem Aspekt – voneinander lernen – können die Teilnehmer des Symposiums Konzepte und Ansätze zum Themenbereich aus anderen Ländern kennenlernen, miteinander in den Austausch gehen und ggfls. neue Ideen entwickeln.

Eine netzwerkbildende europaweite Konferenz der leitenden und interessierten Mitarbeiter/innen aus dem Bereich Altenhilfe zum Thema neue (alternative) Wohn- und Betreuungsformen für ältere, auch pflegebedürftige Menschen ist das Ziel des angestrebten Symposiums. Besondere Berücksichtigung soll der Aspekt der Teilhabe finden.


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